Forschungsfläche "Wendhausen" des Julius-Kühn-Instituts
Das Agroforstsystem bei Wendhausen (Lehre) wurde 2008 im Rahmen des Forschungsprojektes „Agroforst-Energie I“ angelegt.
Es besteht aus 9 Baumstreifen (12 x 225 m) mit schnellwachsenden Pappeln, 5 schmalen (48 x 225 m) und 3 breiten (96 x 225 m) Ackerflächen. Südlich davon befinden sich 3 Ackerreferenzflächen ohne Bäume (je 3 ha), nordwestlich befindet sich eine Kurzumtriebsplantage als Referenzfläche für das Energieholz (0,5 ha). Im Agroforstsystem gibt es neben den 3 verschiedenen Klonmischungen 3 verschiedene Varianten: eine Aspen-Variante (4 Pappelreihen + eine Mittelreihe mit Aspen), eine Ökovariante (4 Pappelreihen + 2 Außenreihen mit heimischen Sträuchern) und eine Kontrollvariante (6 Reihen Pappeln). Die Baumstreifen werden in einem 3- bzw. 6-jährigen Rotationszyklus geerntet. Die Ackerflächen werden konventionell bewirtschaftet. Die derzeitige Fruchtfolge ist Silomais - Sommergerste – Winterraps.

Kategorie:
Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha):
18Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %):
17Beginn der Flächenanlage (Datum):
31.12.2007Standörtliche Besonderheiten:
- geringe Bodenfruchtbarkeit
Betriebszweige:
- Ackerbau
Baumarten:
- Pappel (Populus spp.)
- Zitter-Pappel/Espe (Populus tremula)
(Angestrebte) Nutzung der Bäume:
- Energieholz
(Angestrebte) Nutzung der Sträucher:
- Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)