Agroforst Antendorf
Wir haben die Agroforstfläche im Frühjahr 2023 angepflanzt. Dabei wurde das zuvor intensiv genutzte Grünland um zwei Baumstreifen bereichert. Die Pflanzung besteht aus etwa 220 Pappeln, welche sich aus drei verschiedenen Pappelsorten zusammensetzen. Im Abstand von etwa 20 Metern stehen zwischen den Pappeln unterschiedliche Werthölzer. Die Werthölzer wie Sauerkirsche, Elsbeere oder auch Vogelbeeren liefern unter anderem einen bedeutsamen Beitrag in der Nahrungssuche von Wildtieren, zudem erhöhen sie die Biodiversität auf der Projektfläche. Die Grünlandfläche zwischen den Baumstreifen wird aktuell von Ponys beweidet und ist daher extensiv genutzt. Mit einer geplanten Umtriebszeit von etwa acht bis zehn Jahren ist die abschnittsweise Entnahme der Pappeln vorgesehen. Das anfallende Holz soll hauptsächlich energetisch genutzt werden. Als Besonderheit ist anzumerken, dass wir als Privatpersonen dieses Projekt durchführen.

Kategorie:
Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha):
0,4Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %):
8,75Beginn der Flächenanlage (Datum):
23.03.2023Standörtliche Besonderheiten:
- Erosionsanfälligkeit
- Artenarmer Standort
Baumarten:
- Birne (Kultursorte) (Pyrus communis)
- Eberesche / Vogelbeere (Sorbus aucuparia)
- Elsbeere (Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima)
- Esche (Fraxinus spp.)
- Kirsche / Vogel-Kirsche (Prunus avium)
- Pappel (Populus spp.)
- Speierling (Cormus domestica)
(Angestrebte) Nutzung der Bäume:
- Energieholz
- Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)
Hauptfruchtarten im Agroforstsystem:
- Ackergras
Motivation / GrĂĽnde fĂĽr die Anlage des Agroforstsystems:
- ökologisches Gleichgewicht herstellen
- Erosionsschutz
- Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz