Fruchttragende Bäume und Büsche zwischen Gemüsebau-Beeten
Mitte November 2020 wurden in drei Reihen mit Wechsel innerhalb der Beete 15 Haselnusshochstammbäume, 13 Säulenapfelbäume und 26 Holunderbüsche gepflanzt. Holunder der Sorte Sampo wächst nicht zu groß, was die Pflegemaßnahmen später erleichtert. Schlank wachsende Apfelbäume müssen ebenfalls kaum zurückgeschnitten werden. Ein Säulenapfelbaum auf dem Grundstück (ermittelte Sorte Pomredrobust bzw. Galahad), der schlank und hoch wächst und dessen Früchte trotz des Klimas hier gut geraten, diente als Edelreiserspender, um nun auf Sämlingsunterlagen die Vorteile in schmaleren Agroforststreifen unter Beweis zu stellen. Ein deutscher Betrieb, der Haselnussbüsche auf Baumhaselstämme veredelt, lieferte die Haselnusshochstammbäume. Entgegen des pyramidalen Wuchses der Baumhasel lassen sich die Kronen (Sorten Katalonski und Ennis) eher V-förmig nach oben ziehen. Der Reihenabstand beträgt jeweils 10 Gemüsebeetbreiten á 1,80 m Breite.
Kategorie:
Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha):
0,5Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %):
10Beginn der Flächenanlage (Datum):
15.11.2020Standörtliche Besonderheiten:
Betriebszweige:
- Ackerbau
Baumarten:
- Apfel (Kultursorte) (Malus domestica)
(Angestrebte) Nutzung der Bäume:
- Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)
- Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)
- andere stoffliche Nutzung
Straucharten:
- Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
(Angestrebte) Nutzung der Sträucher:
- Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)
- Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)
Hauptfruchtarten im Agroforstsystem:
- Gemüse
Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems:
- ökologisches Gleichgewicht herstellen
- Erosionsschutz
- Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz
- Landschaftsbild / Ästhetik